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Eine Seefahrtsausstellung der Arbeitsgruppe "Seefahrt tut not" Pellworm

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Guten Morgen und herzlich willkommen bei der virtuellen Ausstellung 'Seefahrt tut not'

DIE SEENOTRETTER
Sonderausstellung im Schifffahrtsmuseum

Die Arbeitsgruppe „Seefahrt tut Not" bereitet für dieses Jahr gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eine Sonderausstellung unter dem Thema — Die Seenotretter — im Pellwormer Schiff-fahrtsmuseum vor. Die Ausstellung ist vom 10. Mai bis zum 31. August zu besichtigen und zeigt Fotos des Schiffs- und Yachtfotografen Peter Neumann über die Arbeit, die Einsätze und die Seenotrettungseinrichtungen der DGzRS.
 
Die Nachfolge für den verstorbenen Erich Beese, der die Arbeitsgruppe „Seefahrt tut Not" aufgebaut und lange Jahre gestaltete, hat Kapitän Fred Steppat als Sprecher übernommen.
 
Der 72-jährige Fred Steppat war sein gesamtes Berufsleben eng mit der Seefahrt verbunden. Nach dem Schulabschluss absolvierte er eine einjährige Ausbildung auf dem Segelschulschiff „Pamir" und drei Jahre in weltweiter Fahrt beim Norddeutschen Lloyd. Auf der Seefahrtschule Lübeck traf er das erste Mal mit Erich Beese zusammen, und nach dem Erwerb des Patents A5 ging er wieder für drei Jahre auf große Fahrt, zuletzt als erster Offizier. Nach zehn Jahren Seefahrtzeit und Gründung einer eigenen Familie wechselte er zur Wasserschutzpolizei des Landes Schleswig-Holstein und wurde nach vierjähriger Polizeiausbildung Leiter des Wasserschutzpolizeireviers Husum. Dadurch entstanden im Jahr 1969 erste Kontakte zur Insel Pellworm. Von 1979 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1997 leitete er das Revier in Lübeck-Travemünde mit dem größten Fährhafen Europas.
 
Neben seiner beruflichen Tätigkeit war er besonders eng mit der traditionellen Segelschifffahrt verbunden, fuhr als Segelnavigator unter russischer und ukrainischer Flagge auf den Großseglern "Sedow", "Mir" und "Khersonnes" und brachte 1988 das Schulschiff "Alexander von Humboldt" mit in Fahrt.
 
Daneben wirkte er als Ausbilder und Prüfer für die Sportschifffahrt, und der Bundesverkehrsminister beauf-tragte ihn mit der Leitung des Prüfungsausschusses Lübeck für die amtlichen Sportbootführerscheine.
 
Nach Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit zog es ihn zurück an die Nordsee, und von Husum aus war er mehrere Jahre mit seiner Frau auf eigener Motoryacht auf europäischen Binnengewässern bis zum Mittelmeer und Atlantik unterwegs.
 
Nach häufigen Besuchen der Insel Pellworm reifte im Jahr 2005 der Wunsch, hier endgültig eine neue Heimat zu finden, und mit einem Neubau am Deichgrafenweg wurde dieser Wunsch realisiert.
 
Die Arbeitsgruppe „Seefahrt tut Not", der Kapitäne, Wassersportler und Handwerker angehören, wird weiter in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Kur- und Tourismusservice und dem Inselmuseum ihre Arbeit fortsetzen und hofft, dass die Ausstellung von Pellwormern und Urlaubsgästen rege besucht wird.
 
Wir freuen uns mit Fred Steppat, der auch schon bisher in unserer Arbeitsgruppe mitgearbeitet hat, einen so kompetenten Fachmann als Obmann und Sprecher gewonnen zu haben, und hoffen, dass diese Zusammenarbeit weiterhin erfolgreich und lange bestehen bleiben kann.
 
Der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), besonders dem Leiter des Informations-zentrums Nord, Herrn Jörg Ahrend, sind wir sehr dank¬bar für die tatkräftige Unterstützung unserer Vorhaben.
Heinz Clausen in die „De Pellwormer“ April2010
 

 
Sonderausstellung im Schifffahrtsmuseum
DIE SEENOTRETTER
 
Fotos von Peter Neumann (YPS Hamburg) über Schiffe und Arbeit der DGzRS Schifffahrtsmuseum Pellworm im alten Dampferschuppen am Hafen
 

Öffnungszeit

Mai bis August: täglich 10.00 – 17.00 Uhr
- - Eintritt frei - -

 

 
 
 
      
 
 
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© Arbeitsgruppe "Seefahrt tut not"
zuletzt geändert am: 15.12.2010